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Sie übernehmen erstmal die Aufgabe eines Produktmanagers in Ihrem Unternehmen? Vorher waren Sie vielleicht in der Entwicklung oder im Vertrieb tätig? Wie aber gelingt Ihnen jetzt der Einstieg in den neuen Job am besten? Was sind die Aufgaben, die als erstes anstehen? Wie zeigen Sie der Organisation schnellstmöglich, dass Sie einen wirklichen Mehrwert für das Unternehmen durch Ihre Tätigkeit beisteuern? Wie gewinnen Sie schnellstmöglich die Akzeptanz im Unternehmen? 

Gewinnen Sie zuerst einen Überblick über Ihr Portfolio ...

Das aller wichtigste ist am Anfang, sich einen Überblick über das eigene Produktportfolio zu verschaffen. Nur wenn Sie einen guten Überblick über Ihr aktuelles Portfolio haben, können Sie Prioritäten in der Weiterentwicklung des Portfolios setzen.

Hier sollten Fragen beantwortet werden wie z.B.

  • Welche Produkte / Produktgruppen sind meine Hauptumsatzträger?
  • Welches sind die ertragsstärksten Produkte?
  • Wie verteilt sich der Umsatz / Absatz auf die Ländermärkte? Wie werden die Potenziale derzeit ausgeschöpft?
  • Wie haben sich diese Produkte / Produktgruppen in den letzten Jahren entwickelt?
  •  Mit welchen Produkten verdient das Unternehmen eigentlich Geld - und mit welche nicht?

Diese Informationen gewinnen Sie z. B. durch eine ABC-Analyse nach Umsatz und Deckungsbeitrag, durch eine Analyse der Absatz-, Umsatz- und Ertragsentwicklung der Produkte in den letzten 5 Jahren.

... und die dahinterliegenden Märkte

Parallel dazu sollten Sie sich einen fundierten Überblick über die Marktentwicklung auf den wichtigsten Produktmärkten verschaffen. Hier sind Fragen zu beantworten wie

  • Wie haben sich die Hauptmärkten in den letzten Jahren entwickelt? Sind sie gewachsen, stagniert oder gefallen?
  • Welche Trends prägen diese Märkte?
  •  Was sind die Hauptwettbewerber? Was können wir von Ihnen lernen? Wo bedrohen sie uns eventuell?
  • Was sind die wichtigsten Anforderungen der Zielgruppen an die Produkte /Lösungen?
  • Wie werden sich diese Märkte in Zukunft entwickeln?
  • Wird sich die Branche strukturell in den nächsten Jahren verändern? (Branchenstrukturanalyse)
  • Wo sind hier Chancen und Risiken?

Darstellung und Diskussion Ihrer Erkenntnisse 

Ergebnis all dieser Analysen könnte eine Portfolio-Darstellung sein, in der Sie das aktuelle Ist-Portfolio Ihrer Produktgruppe aufzeigen und daraus ein Ziel-Portfolio entwickeln. Dieses Ziel-Portfolio zeigt schon erste strategische Handlungsoptionen auf. Dies könnte sein, dass es Lücken im Sortiment gibt, die es zu schließen gilt. Oder aber Produkte, die durch einen Relaunch wieder mehr Umsatz machen könnten. Oder aber Produkte oder Varianten aus dem Sortiment zu nehmen.

Diese ersten Analysen zeigen Ihnen als PM auf, wo es Handlungsbedarf für Ihr Sortiment gibt - und diese Übersichten dienen Ihnen als Diskussionsgrundlagen mit Ihrer Führungskraft. Wenn Sie gemeinsam eine Strategie - in Abstimmung auch mit den Unternehmenszielen und der Unternehmensstrategie - verabschiedet haben, so haben Sie eine gute Übersicht, wo Sie Prioritäten setzen sollten, um erste Erfolg zu erzielen.

Ein gutes Hilfsmittel dazu ist, aus all Ihren Erkenntnissen eine Product-Roadmap zu generieren, die die Entwicklung Ihres Produkt-Portfolios auch graphisch aufzeigt. Damit werden Sie in der Organisation sehr schnell sichtbar - und die anderen Funktionen erkennen, dass Sie einen klaren Fahrplan für die Weiterentwicklung Ihres Portfolios haben. Das stärkt Ihnen den Rücken und verbessert Ihre Akzeptanz und Wirkkraft im Unternehmen.

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Profil


produktmanagement_motyka_blogMir ist der persönliche Kontakt, Wertschätzung und gegenseitiges Vertrauen in der gemeinsamen Arbeit sehr wichtig. Ich habe großen Respekt vor dem, was jeder Mensch individuell an Stärken und Fähigkeiten mitbringt – und was in Unternehmen erarbeitet und geschaffen worden ist.

Als Expertin für den Aufbau und die Weiterentwicklung von Produktmanagement-Organisationen im B2B-Umfeld pflege ich mit meinen Kunden einen vertrauensvollen, sehr persönlichen Umgang, der auf gegenseitigem Respekt und Wertschätzung basiert.
 
Ich beziehe die betroffenen Mitarbeiter in die Erarbeitung neuer Wege mit ein, denn nur so kann neues Wissen mit vorhandenen Fähigkeiten und Strukturen im Unternehmen verbunden – und damit umgesetzt werden.

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