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Beraterin für B2B-Produkt­management
Business Coach

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Sie wollen Produktmanagement neu einführen in Ihrem Unternehmen – oder Sie spüren, dass die organisatorische Aufhängung des PMs nicht zu den Ergebnissen führt, die Sie sich erhofft haben? In diesem Artikel erfahren Sie, welche Optionen es hierfür gibt – und welche Vor- und Nachteile sich daraus ergeben, denn die Wirksamkeit des Produktmanagements hängt von der organisatorischen Eingliederung ab.

Soll das Produktmanagement strategische Impulse liefern und Sparringspartner für die Fachabteilungen sein?

Grundüberlegung ist immer, welches Ziel Sie mit einer PM-Organisation im Unternehmen erreichen wollen. Wollen Sie ein eigenständiges, strategisch arbeitendes Produktmanagement, das Wachstumsimpulse für das Unternehmen erarbeitet? Das sich darüber Gedanken macht, wie das Produkt-Portfolio in ein paar Jahren aufgestellt sein muss, damit das Unternehmen die Chancen in den Märkten wahrnehmen kann und gutes Geld verdient? Ein Produktmanagement, das dafür Konzepte entwickelt, diese intern mit den Fachabteilungen abstimmt und alles dafür tut, um diese Konzepte im Unternehmen umzusetzen? Ein Produktmanagement, das nicht nur die Produktentwicklungsphase aktiv vorantreibt – sondern auch die Einführungsphase proaktiv gestaltet und das Produkt über den Lebenszyklus weiter betreut und den Markterfolg sowie die Ertragssituation im Auge behält?

Wenn das Ihr Ziel ist, dann ist eine möglichst eigenständige organisatorische Aufhängung – mit möglichst direkter Anbindung an die Geschäftsführung – sehr sinnvoll. Dies gibt dem Produktmanagement – das ja in einer Matrixorganisation über alle Abteilungen hinweg arbeitet und Konzepte abstimmen muss ohne Weisungsbefugnis – mehr Autorität und Schubkraft.

 

Organisatorische Alternativen

Die organisatorische Aufhängung unter der F&E-Abteilung birgt die Gefahr, dass der PM zu sehr in die Produktentwicklung eingebunden wird. Oftmals wird er sogar Projektleiter des Entwicklungsprojektes. Dies führt aus der Erfahrung dazu, dass er zu wenig Zeit hat, um die Markteinführung sauber vorzubereiten und das Portfolio strategisch weiter zu entwickeln.

Die Aufhängung unter dem Vertrieb birgt die Gefahr, dass der PM zu sehr im Vertriebsalltagsgeschäft eingebunden wird – von der Reklamationsbearbeitung bis hin zu Verkaufsgesprächen und Anfragebearbeitung von Kunden. Wird der PM zu stark ins operative Vertriebsgeschehen eingebunden, besteht ebenfalls die Gefahr, dass er die strategischen Impulse für die Weiterentwicklung des Portfolios nicht leisten kann. Er „verkümmert“ zum verlängerten Arm des Vertriebs.

Stärkung der "Produkthoheit" des PMs

Gibt es derzeit keine Alternative zu einer solchen organisatorischen Aufhängung, so ist es um so wichtiger, dass ein elementares Grundprinzip des Produktmanagement eingehalten wird: der Produktmanager hat die „Produkthoheit“ über sein Produkt. Dies bedeutet, dass keine Entscheidungen zu seinem Produkt gefällt werden,  ohne dass er als Experte zu dieser Entscheidung hinzugezogen wird. Wird dieses Prinzip durchbrochen, so ist die Autorität – und Motivation – des PMs geschwächt. Und er kann seiner Rolle als strategischer Impulsgeber immer weniger nachkommen.

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